Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Kordigast

Der Kordigast, im fränkischen Dialekt Korches, besteht aus zwei Unterbergen, dem kleinen und dem großen Kordigast, wobei der kleine der höhere der beiden ist. Aber für den Kordigast wäre der Begriff Hochebene viel treffender, als zwischen zwei Gipfeln zu unterscheiden. Bei Altenkunstadt gelegen, markiert der Kordigast den nördlichsten Ausläufer der Fränkischen Alb und ist geologisch ein Zeugenberg.


Frühe Siedlungen um den Kordigast


Der Berg wurde im 4./5. Jahrhundert von den Kelten besiedelt. Im Mittelalter noch unbedeutend, nahm sie in der Frühen Neuzeit stark zu, sodass Kolonien gegründet und große Volksfeste dort abgehalten wurden. Als beliebtes Wanderziel hat der Kordigast eine gewisse Bekanntheit. Außerdem findet jedes Jahr das sogenannte Kordigast-Bergrennen statt.


Der Kordigast als Ausflugsziel


Kulturell und landschaftlich ist der Berg als Ausflugsziel sehr zu empfehlen, obwohl man mit dem Auto fast bis zur Spitze fahren kann. Natürlich weiß das Hochplateau vor allem durch seine Aussichtspunkte an exponierten Stellen zu beeindrucken. Das am Fuße des Kleinen Kordigast gelegene Einzeldorf Kordigast besteht aus einem Bauernhof, dem der Gasthof SteinerneHochzeit mit Biergarten und Spielplatz in unmittelbarer Nähe angegliedert ist.

Die Auffahrt ist aus sportlicher Sicht interessant, ebenso wie schmale, teils schlecht, aber immer gut befahrbare Straßen, relativ steile Rampen und meist perfekt befahrbare Schotterpisten, die im Stile des Profiradsports die flacheren Passagen der Bahnen zieren . Lediglich der Autoverkehr ist am Wochenende erwähnenswert, und die sportlichen Ansprüche sind höher als ein Rollerhügel, aber nicht so hoch, dass nicht alle ambitionierten Rennradfahrer den Gipfel erreichen könnten.


Der Kordigast auf der Karte


Reisen ist Freiheit

Titelbild Copyrights: Woffendorf vom Kordigast aus - Trollhead - Own work - CC BY-SA 3.0

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